Neue Versionen für Schüler, Studenten und Lehrer / Interview mit Luc Bonnet
22.06.2010 Sind Sie Schüler, Student oder wollen SampleRobot für Unterrichtsinhalte einsetzen? Wir bieten Ihnen mit unserem neuen Educational Programm attraktive Möglichkeiten der kostengünstigen Nutzung aller SampleRobot und WaveRobot-Produkte. Bei Interesse wenden Sie sich bitte mit dem Betreff "Educational Version" an kontakt[at]samplerobot.de.
Wir freuen uns, dass der Hollywood Score Mixer und Recording Engineer Luc Bonnet, der an Blockbustern wie Angels & Demons und Transformers: Revenge of the Fallen mitgearbeitet hat, sich Zeit für ein Gespräch mit uns über Sampling genommen hat. Er nutzt SampleRobot, um individuelle Instrumente auf Sample-Basis für die Soundtracks zu kreieren, an denen er gerade arbeitet.
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Können Sie uns ein wenig über Ihre Karriere erzählen? Wie wurden Sie Hollywood Score Mixer?
Ich komme aus dem Music Business: Band Aufnahmen, Album- und CD-Produktionen. Ich hatte geplant, ein Recording Engineer / Producer in einem großen Studio in Großbritannien oder Amerika zu werden. Dann traf ich Henning Lohner, der ein renommierter Filmemacher und Filmkomponist ist, und wir begannen, zusammen zu arbeiten. Nach und nach kümmerte ich mich um das Engineering und Producing der Filmmusiken von Henning und auch von einigen anderen Leuten bei Remote Control in Santa Monica. Hennig war derjenige, der mich in diese Filmmusik-Welt eingeführt hat und der es mir ermöglichte, eine Karriere in diesem besonderen Business zu starten.
Können Sie uns etwas über die Art und Weise erzählen, wie Sampling in modernen Filmmusik-Produktionen eingesetzt wird?
Der Bereich der modernen Filmkomposition hängt in starkem Maße von Samples ab und würde in dieser Art nicht ohne sie existieren. Es gibt kaum Filmmusik-Produktionen ohne Samples, und selbst wenn das finale Produkt ein komplettes "organisches Orchester" ist, so werden bei den Layouts und im kompletten Pre-Production-Bereich immer Samples eingesetzt. Das Tolle an Samples und Sampling ist, dass man damit eine unglaubliche Flexibilität erreicht. Auch das direkte Feedback ist etwas, auf das niemand mehr verzichten möchte. Die Tatsache, dass man eine komplette orchestrale Filmmusik produzieren kann, ohne wirklich das Orchester aufgenommen zu haben, ist phänomenal.
Es gibt Leute, die sich komplett von vorproduzierten Klangbibliotheken abhängig machen. Obwohl man damit eine tolle Bandbreite an Klängen hinbekommt, wird man damit eine gewisse Individualität vermissen lassen. Der Moment, in dem Samples und Sampling wirklich interessant werden, ist, wenn man anfängt, seine eigenen Sounds zu machen. Einige Komponisten greifen diese Möglichkeit beim Schopfe und entwickeln neue Klangbibliotheken für jeden Film. Es ist wie ein Koch, der mit ungewöhnlichem Gemüse und Gewürzen experimentiert, wenn er ein neues Menü entwirft. Natürlich kann man immer die vorfabrizierte Tomatensuppe essen und obwohl die vielleicht gar nicht mal schlecht schmeckt, wird sie niemals eine erkennbare Handschrift für das Restaurant oder für Dich als Koch sein.
Was hat sich für Sie bei Ihrer Arbeit durch SampleRobot geändert?
Mit SampleRobot ist es möglich, diese individuellen Klangbibliotheken zu erzeugen, aber eben ohne die Kosten zu haben und die Man-Power, die sich nur große Firmen leisten können. Durch SampleRobot kann jeder, der ein Mikrofon, einen Computer und ein kreatives Hirn hat, seine eigenen Sample-Libraries mit Leichtigkeit herstellen. Der Prozess an sich ist sehr viel weniger technisch geworden, so dass man sich komplett auf die kreativen Dinge und das Design konzentrieren kann und diese immer in Fokus hat. Persönlich würde ich mir SampleRobot sehr als native Software für Mac OSX wünschen.
Und die Zukunft des Samplings?
Ich denke, dass die Zukunft noch einiges für uns parat hält. Sicher werden immer mehr Open Source und frei austauschbare Bibliotheken entstehen. Gleichgesinnte auf der ganzen Welt werden ihre eigenen Klänge über Internetplattformen tauschen. Ich bin auch davon überzeugt, dass Programme wie SampleRobot in jedes Studio auf der Welt Einzug finden. Jeder, der eigene Klänge herstellen möchte, wird sie haben und einsetzen. Wir sind bereits an dem Punkt, an dem der durchschnittliche Hörer nicht mehr den Unterschied zwischen einer gut produzierten Filmmusik auf Sample-Basis und einem Orchester erkennen kann. Der Grund, warum ich "gut produziert" sage, ist, dass das Programmieren von Samples ebenso eine Kunstform ist wie das Spielen eines Instruments. Man muss wirklich genau wissen, was man tut, wenn man gute Resultate mit Samples erreichen möchte.
Vielen Dank für dieses Inverview. [Bildmaterial: Danke an Pete "Oso" Snell]
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Das Internetportal Buenasideas hat einen neuen SampleRobot Praxisbericht veröffentlicht. Hier können Sie ihn lesen.
Neues SampleRobot-Video auf soundsandgear.com
18.06.2010 Wie einfach sich das Sampeln von virtuellen Instrumenten mit SampleRobot gestaltet, zeigt Joe von soundsandgear.com eindrucksvoll in einem Praxisbericht mit Video-Tutorial. Thanks Joe! Das Sampling von virtuellen Instrumenten hat viele Vorteile. So kann man beispielsweise die Sounds von virtuellen Instrumenten, für die man nur 1 oder 2 Lizenzen besitzt, auf mehreren Computern einsetzen und jederzeit auf jedem anderen Computer ohne aufwändige Installationsprozesse laden. Ferner lassen sich ressourcenhungrige PlugIns in CPU-Leichtgewichte verwandeln. Joe löst das Sampling von virtuellen Instrumenten elegant mit dem virtuellen MIDI-Kabel LoopBe und der Creative Sound Blaster X-FI Go USB, die das abgespielte Audiosignal direkt aufzeichnen kann. Mehr Informationen über das Sampling von virtuellen Instrumenten finden Sie im SampleRobot Bedienhandbuch im Kapitel "Recording" auf Seite 93-95.
Mobiles Sampling / Neue SampleRobot 3.09 Downloads / Musikmesse 2010
03.03.2010 Mit dem mobilen Audiorekorder Rekord M von ESI Audiotechnik wird Live-Sampling zum Vergnügen. Als eines der kleinsten und leichtesten Geräte seiner Zunft bietet der Rekord M mit seinen 4GB internem Speicher, eingebautem Stereomikrofon und integriertem Abhörlautsprecher eine kreative Spielwiese für alle Arten von Sampling unterwegs. Im Verbund mit SampleRobot lassen sich alle Aufnahmen direkt in virtuelle Instrumente für PC und MAC konvertieren.
Gute Neuigkeiten gibt es auch für Nutzer von SampleRobot 3, SampleRobot 3 Essentials und WaveRobot 3. Ab sofort können Sie die neuen Programmversionen 3.09 in der User-Support-Area kostenfrei herunterladen. Neben der neuen Importmöglichkeit für Waveformat-Extensible-Dateien bieten die Updates in vielen Bereichen Optimierungen und Erweiterungen der Funktionalität. Eine aktuelle Übersicht finden Sie hier.
Auf der Musikmesse 2010 in Frankfurt am Main vom 24.-27.03.2010 finden Sie die Möglichkeit, sich am Stand von ESI Audiotechnik C77 in Halle 5.1 umfassed über alle Produktneuheiten zu informieren. Haben Sie Fragen zu SampleRobot oder WaveRobot? Dann schauen Sie bei uns vorbei! Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
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